Fantasy

Beta

Geeignet ab ca. 13 Jahren

Autorin: Rachel Cohn

Inhalt

Als Elysia zu einer neuen Familie gebracht wird, um die studierende Tochter zu ersetzen,   scheinen alle Familienmitglieder glücklich zu sein und ein schönes Leben zu führen. Auch Elysia ist froh eine gute Arbeit gefunden zu haben; schließlich ist sie ein Klon und deren Bestimmung ist es, die paradiesische Insel Demnestre in Stand zu halten und den Familien dort alles zu geben, was diese brauchen. Doch dann bemerkt Elysia, dass sie defekt ist, denn sie kann schmecken und fühlen; allerdings ist sie nicht die einzige; Unruhen überschatten die Insel und als schließlich eine Bombe hochgeht, wird die andere Teen-Beta verhaftet. So trifft Elysia auch auf Tahir, der sich verändert hat, aber trotzdem eine unheimliche Anziehungskraft auf sie ausübt. Was ist sein Geheimnis? Kann sie ihren Defekt geheim halten? Und ist ihre Familie wirklich so perfekt, wie sie scheint?

Bewertung

Begeistert hat mich:

  • Realistische Darstellung

Dieses Buch spielt natürlich wie viele andere in der Zukunft. Allerdings wird hier eine wirklich realistische Zukunft dargestellt, da es durchaus wahrscheinlich ist, dass die Menschen anfangen auch ihre eigene Art zu klonen und diese als Arbeitskräfte einzusetzen. Die paradiesische Insel Demnestre passt auch ins Bild: Alles ist perfekt und makellos; genauso wie auch heutzutage alles sein sollte.

  • Schreibstil

Rachel Cohn schreibt in einem sehr außergewöhnlichem Stil, was die Hineinversetzung in Elysia nur leichter macht. Unglaublich sensibel beschreibt sie, wie Elysia beginnt zu fühlen. Er macht das Buch zu einem Buch, das man nicht mehr so gerne aus der Hand geben möchte. Gut beschrieben ist außerdem die Insel und die dortige Gesellschaft. Zudem sind die Charaktere sehr facettenreich, gut durchdacht und keineswegs langweilig oder eintönig.

Nicht so toll war:

  • Die Protagonistin

Die Protagonistin ist an sich ein sehr gelungener Charakter, doch in der Geschichte kommt sie zeitweise sehr naiv und gutgläubig rüber. Außerdem fand ich schade, dass sie nach der Entdeckung ihrer Gefühle immer noch nicht so viel gefühlt hat, was mich irgendwie gestört hat…

Kurz und knapp:

Dieses ergreifende Buch zeigt noch einmal die Gefahren des Klonen und stellt zudem die minderwertige Behandlung von unteren Schichten in Frage. Das Buch ist sehr ansprechend geschrieben und man kann Elysia total gut verstehen; wenn man sich für unsere Zukunft interessiert, ist dieses Buch genau richtig für einen; denn diese wird im Buch sehr realistisch dargestellt. Wer allerdings ein Buch ohne eine Liebesgeschichte lesen möchte, ist hier leider an der falschen Adresse.

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